Archive for May, 2006

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The end is near

May 24, 2006

Gut so wie es aussieht kriecht da das Semesterende in 3 Wochen den Horizont herauf. Das heisst noch viel viel mehr Arbeit als mir lieb ist. Showreel ist fertig, gibts auf meiner Homepage zu gucken. Praktikumsplatz hab ich jetzt wahrscheinlich auch ergattert, komm am 6. September nach Ösiland und am 15. fangt de Arbeit an, na sauber. Da hab ich viel Zeit zum wiedereingewöhnen. Für alle FH Studierenden die das hier lesen, nette Barcelona Fotos ;-) . Was macht der Heiml nachdem die Uni ja schon sobald vorbei ist und aber noch gut 3 Monate Zeit sind? Was man halt macht wenn die letzten großen Ferien vor dem Studiumsabschluß in der Tür stehen – Weltreise. In diesem Fall eher eine Miniweltreise, die mich zunächst nach Neuseeland bringt, dann weiter auf Fiji Inseln, von dort aus die Ostaustralienküste runter nach Sydney inkl. den wichtigeren Städten, und dann auf nach Tasmanien, wieder ins Aussi Land und per Bahn quer durchs Nirgendwo. Von Perth gehts dann nach Singapour und von dort aus dann wieder heim… Aber zuerst mal dieses Wochenende letztes Filmprojekt drehen, Portfolio abgeben, Drehbuch fertig schreiben, nächste Woche meine Schauspielprüfung absolvieren und dann noch das Computerspiel "inhanden". u lala. Nach ganzen 5 Monanten intensiver Arbeit bin ich sehr schwer davon überzeugt dass ich mir eine Auszeit verdient habe. Naja. Man schreibt sich wieder!

BTW hab ich jetzt alle 115 Folgen wunderbare Jahre durch. Jack Arnold stirbt, Norma wird Chefin eines Elektronikkonzerns, Wayne übernimmt die Firma des Vaters, Winni geht nach Paris um Kunstgeschichte zu studieren und Kevin heiratet eine Andere und hat Kinder mit ihr. Und Paul geht nach Havart. Mann Mann, 15 Jahre zu spät dass ich es endlich fertig gesehen habe, aber lieber zu spät als nie. Prädikat – ich bin davon überzeugt dass wunderbare Jahre eine der wertvollsten und besten TV Sitcoms (very early..) ever ist. Definitiv einer meiner favourites. Kann ich nur empfehlen, drauf wieder mal einen Blick zu werfen.

Und star wars hab ich jetzt auch schon zum 2. Mal durch. Ich weiß nicht warum ich mir den Schas so gern anschaue, aber alleine die Szene in der Vader seinen Helm verpasst kriegt – der Schnaufer danach verdient einen Oscar.

Grüße an die Szene.

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Ich schneid grad mein Showreel…

May 15, 2006

und es dauert und dauert und dauert und dauert.

Derweil will ich heute noch ein paar Folgen Wunderbare Jahre anschauen. Oder a bissal The Frozen Throne spielen. Oder Mafia (Kartenspiel). Anyway, sollte die Arbeit bald mal fertig machen. Plane ausserdem grad meinen Roadtrip nach der Uni, scheint Richtung Neuseeland und Tasmanien zu gehen. Wird sich noch zeigen. Ich musste schon 2x Strafe zahlen weil unser Gemeinschaftskühlschrank knapp zum Leben erwacht wäre, dabei weiß doch jeder dass ich so gut wie nie einkaufe / koche… Najo. Außerdem ersauf ich in Arbeit. Gar net witzig. I bin a so a Trottl geh auf Auslandssemester und hals ma nur Arbeit auf. Najo. Ausserdem rauch i jetzt scho vor lauter Faulheit im Zimmer, was ganz und gar nicht vereinbar ist mit den Heimstatuten. Ma wurscht, wie der gebildete Österreicher zu sagen pfelgt. Hat schon jemand dieses Video der Airforce One ansprayens entdeckt? Apparently, ist es nicht die Airforce One, aber witzig dennoch (wenngleich auch scho a bissal älter). In 3 Wochen hab ich die Schauspielabschlussdingsprüfung und werd dafür einen einminütigen monolog zum besten geben, und der eine oder andere mag schon richtig vermuten, in weniger als einer stunde… des weiteren hab ich es gemeinsam mit einem deutschen studienkollegen geschafft, diablo 2 auszugraben und das wird jetzt gesuchtelt übers netzwerk. praktikumsplatz hab ich noch keinen ergattert, liegt wohl am bewerbungsschreiben, hoffentlich hilft da a showreel a bissal nach. sonst muss es ja wohl oder übel an mir liegen und des wär ja nur zu blöd (obgleich, kann man wieder mal den kopf in den wind halten). mein mir selbst auferlegtes körper-aufbau-training hat sich inzwischen etwas stabilisiert, nach anfänglichen nicht gerade motivierenden kämpfen mit der ersten liegestütz, inzwischen sinds immerhin schon 15. das wars aber auch schon mit körperlicher betätigung. eins gäbs noch was auch ans eingemachte ging, letztes wochenende paintball turnier. erstes eigentreffer war ein kopfschuss. der war nicht gerade angenehm. einmal hats mich an der linken brust getroffen da stand der atem ganz kurz still. diese sauharten plastikkugerl fliegen laut dem ansässigen ober-sicherheits-guru mit rund 400kmh auf einen zu bevor sie die kleidung umfäbren. das getragene tshirt hat jetzt nur mehr souvenirwert, gleichsam mit der hose. die nächsten 2 tage hats ziemlich geschmerzt mehr als den kopf zu drehen. dafür konnte ich 8 treffer einheimsen, wow welch plumpes männleinspiel das doch ist (und dabei betreiben die hier das so ernsthaft dass sie turniere im teefau übertragen, die typen entstammen alle irgendwelchen elmstreet filmen ihrem aussehen zu urteilen). unlängst bin ich dann auch mit österreichischer vergangenheits-unaufklärung begegnet worden, da wir ösis und deutsche ja nach wie vor nazis sind (zumindest war das die frage). ist ja auch erst ein paar jährchen her, oder? die info dass die zeit hpts vorbei ist muss halt erstmal den globus durchs tv kabel durchqueren…

Unnützigste Verdenglischung: He makes himself, me nothing you nothing, out of the dust!

FC ist fertig mit Vorschau, wohlan denn.

Danke im Übrigen dem Spender für diesen sinnigen Kommentar "Wäh", der es im Übrigen aus mir unerfindlichen Gründen geschafft hat, das Kommentieren lahmzulegen!

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Warum man aus Fehlern nicht lernen sollte

May 6, 2006

Man kommt auf die Welt. Und man durchlebt hundertausend Dinge, die einen selbst an Erfahrungen reicher machen. Und man wächst. Am Anfang macht man häufig Fehler. Man geht, im Nachhinein betrachtet, den falschen Weg. Und man geht ihn wieder zurück, zurück auf den ursprünglichen Weg, wo er voran, wo es bergauf, wo es in die Zukunft geht. Man hat einen Fehler gemacht und daraus gelernt. Gelernt, dass es ein Weg ohne Ziel war, ein Weg, der zwar irgendwohin führen mag, allerdings nicht dorthin, wo man ursprünglich hin wollte. Unflexibel. Und man lernt, dasselbe nicht 2 Mal zu versuchen. Kommt die Zeit, kommt der Rat. Und man weiß immer mehr, welcher Weg der Richtige ist. Und man beschreitet immer mehr diesen einen Weg. Und der Weg verlängert sich, er wächst, wird länger und länger, und immer enger. Doch er geht voran. Und irgendwann dann hat man so viele Fehler gemacht, dass man ganz und gar zielstrebig nur mehr seinem Weg folgt. Bis dann irgendwann die Spitze erreicht ist, der Gipfel, der Punkt, an dem man alles erreicht hat. Und dann steht man dort. Dort an. Ohne Verästelung, ohne eine Möglichkeit auf neue Fehler, auf neue Abenteuer, auf neue Unbekannte. Und plötzlich, wenn man ganz oben angekommen ist, ganz auf dem Ende des eigenen Weges, ganz einsam, dann plötzlich wird man verehrt und begehrt. Und ein Holzfäller kommt, hackt dich nach deinem kurzen Leben um und jemand schmückt und bestaunt dich. Und selbst wenn du tot bist bewundern dich immer noch alle. Danach strebst du doch? Deswegen hast du ja soviel aus deinen Fehlern gelernt?

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Dann stell es dir doch einmal so vor: du lernst daraus was dir widerfährt. Und du gehst den Weg ohne jemals zu vergessen woher du gekommen bist. Lass dich nicht unterkriegen. Und der Baum wächst, und er ist ein einsamer Stamm, geradlinig, nicht sehr schön. Und dann öffnet sich die Blüte, und sie gedeiht, und die Äste recken sich gen Himmel. Und plötzlich bist du bereit nicht in deiner selbst zu erstarren, nur um irgendwann dahinter zu kommen, dass du dich nur prostituiert hast. Keine Scheuklappen anlegen, keine Angst vor neuen Fehlern. Lass dich nicht auf deiner Bahn vereinsamen, glaube nie daran, zu wissen, was du weißt. Steck den Kopf nicht in den Sand. Lass deine schlechten Erfahrungen, die falschen Abkürzungen nicht deine Zukunft werden. Und die Krone gehört dir!

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