
Hong Kong!
February 14, 2006Wenn man Eines ganz besonders für HK herausstreichen kann, dann, dass es GROß ist. Nicht nur groß. GROß. Sehr GROß. Unglaublich GROß. Durch HK spazierend denke ich dann doch ab und an an Shrek’s erste Begegnung mit der Burg Lord Farquaads.
Some (and some wertfreie) things you should know about HK.
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(*) HK Chinesen, egal wie, egal wo, egal wann, fahren prinzipiell auf der falschen Straßenseite. Das haben Sie vermutlich den englischen Unterwerfungsversuchen zu verdanken.
(*) HK Chinesen lachen nicht und sie weinen nicht. Und sie schnäuzen sich nicht, sie rülpsen nicht, sie furzen nicht, sie ziehen keine Grimassen, sie spucken nicht auf die Straße, sie rauchen nicht, kurzum, sie tun sehr wenig. Atmen ist wahrscheinlich erlaubt. In den eigenen 4 Wänden wirds dann doch wohl anders sein, auf der Straße kommt man sich vor wie in einem Kindergarten, weil der gute Vater Staat (Obgleich HK seit einigen Jahren ja eine “special administrative region” außerhalb KPischer Einflußsphären ist) alles in Form von Straßen- und Hinweisschildern vorschreibt bzw. die Erziehungsrolle einnimmt (Schild in der U-Bahn: “Dont follow your natural call of nature in the Underground”, Im Park: “Dont walk faster than 5km/h”, mit Schild, Am Hafen: “Dont throw litter into the water – 5000HKD penalty + 6 months imprisonment”). Kein Schmäh.
(*) Das größte Gebäude in HK hat einen rundlichen Querschnitt, ist am Boden recht breit, wird aber ziemlich schnell sehr schmal, verfolgt nach oben hin eine olivenartige Formgebung und wird oben dann wieder ein bisschen dicker.
(*) Wenn man in HK an einer Straßenüberquerung (Zebrastreifen) steht, und das grüne Walk Licht zu blinken beginnt, kann man ruhigen Gewissens noch schnell eine rauchen bevor man entgültig über die Straße geht. Gleiches gilt fürs Warten bei einer Rot Phase.
(*) Wer in einem Geschäft etwas kauft, und nicht SOFORT den genannten Preis um die Hälfte herunterhandeln will, wird nur dumm angeschaut, darüber hinaus ausgelacht und (wahrscheinlich) schlußendlich darüber belächelt, den (scheinbar horenden) Preis bezahlt zu haben (Man spricht aus Erfahrung mit einem PSP Kauf).
(*) HK ist noch viel größer als man annehmen würde.
(*) HK Chinesen, die für den Sicherheitsdienst arbeiten und bei einer Geldverladung in den Transporter Wache spielen, haben eine Mordsgaudi mit ihren Schrotflinten und posen damit herum.
(*) HK Chinesen wird ein europäisches Schönheitsideal diktiert. 70% der Plakatwerbungen, Fotos, Poster, whatever zeigen EuropäerInnen.
(*) Apropo Plakate: In Geschäften, die mit europäischen Schifahrern in voller Montur werben, sollte man nicht davon ausgehen, Schikleidung und Schier kaufen zu können. Eher Parfüms und Brillen.
(*) Essen in HK ist nicht definier- und zuordenbar. Es schmeckt gut, es lässt sich aber nicht sagen woraus es eigentlich gemacht ist.
(*) HK Parks sind eine Weltneuheit – sie sehen größtenteils alle gleich aus, und beschränken sich darauf, den “Besucher” einzuschränken, wo es geht. Man hat nur einen 3 Meter breiten Weg zur Verfügung, auf dessen Seiten zirka 2 Meter hohe Stahlzäune mit Stacheldraht oben (!!) das weitere Eindringen in die Pampas verhindern. Würde sich allerdings auch nicht lohnen, da zwar Bäume herumstehen, diese aber, und das ist das eigentlich unglaubliche, vollkommen einzementiert sind. Auch der Boden. Alles. Nur ein paar Drenagen, Rest ist Zement. Vorstellen: Fußballfeld, alles Gras weg, Zement her, nur die Tore schauen ausm Zement raus. Tor = Baum.
(*) Wer in HK ein Auto hat (Und das sind nicht viele, obwohl extrem viel Verkehr>Taxis), der ist quasi dazu angehalten, das Auto zu einer Rennmaschine umzubauen und aufzumotzen. Need for Speed bei 80% aller Autos. Und nicht so harmlos wie “unsere” GTI Prolos. Bestes Ding: Pulsierende Unterbodenleuchten und Frontleuchten als Parklichter bei stehendem Auto.
(*) HK Musik klingt sehr eigenartig, popig, chinesisch. Sonst gibts nix. Zumindest hab ich die Underground Indie Pop Rock Jazz Clubs für pseudointellektuelle Wannabe Weltreisende nicht gefunden.
(*) Frauen sind Waren, Strich drunter. Kann man jeden Tag millionenfach auf der Straße und Abends in so ziemlich allen Lokalen erleben. Dressing Code: Je kürzer der Rock, umso mehr Blicke und umso wahrscheinlicher ein geteilter Schlafplatz, möglichst “westliches” Schminken und – äußerst wichtig – “großschminken” der Augen auf “europäisches” Niveau.
(*) Als durchschnittlicher Europäer ist es einem in den Schoß gelegt, ständig den (physischen) Überblick zu wahren. Ausser die Frontfrau trägt High Heels.
(*) HK Chinesen glauben nur, das sie Englisch sprechen können. Das Gegenteil davon entspricht ziemlich genau der Realität.
(*) Es ist nicht sehr vorteilhaft, in HK von Demokratie zu sprechen. Eine Freundin von mir studiert momentan an der HK University, und sie wurde in einer Einführungsvorlesung für Journalistik gefragt, wie Europäer den Terminus politics beschreiben. Als Sie über demokratische Systeme in Europa zu sprechen begann, zog ihr die Lektorin das Mikro weg und meinte sowas in der Art von “Wie man sehen kann entwickeln sich auch andere politische Systeme… und aus”.
(*) Kaffee in HK ist ungenießbar. Und aus. Das Wasser schmeckt unglaublich schlecht, wenn man “daheim” aus einem Swimming Pool trinkt, hat man in Etwa 1/10 des HK typischen Chlorgehalts zu sich genommen.
(*) Fotografiere keine HK Chinesen.
(*) Alle Toiletten, ob privat oder öffentlich, sind zirka 30 Zentimeter niedriger (man sitzt fast am Boden) und sie tragen alle die Aufschrift “Original American” und “Dont use Drugs”.
(*) Bezeichne NIE eine HK Chinesen als Japaner. Äußerst schlechte Idee.
(*) Es gibt so gut wie keine Tiere in HK, aber hunderttausend Geschäfte, in denen man welche kaufen kann.
(*) Es gibt in HK ein bayrisches Bierlokal in Traditionsfarben Blau/Weiß.
(*) HK’ler tragen Uniformen in allen Schulwegen.
(*) Zu guter Letzt muss ich sagen, dass mir HK wunderprächtig gefallen hat, auch wenns etwas stressiger war und der 24/7 Dauerbetrieb doch, nach einem 19 Stunden Gewaltflug Vienna-London-HK, an die Substanz geht. Und natürlich schwingt hier auch ein bisschen Sarkasmus mit, die Leute dort waren durch die Bank äußerst höflich und freundlich, und wenn man sie nicht verstanden hat (HK Chinesen können nur auf dem Papier englisch) dann sind sie auch bereit es solange zu wiederholen bis es auch der dümmste Europäer verstanden hat. Mein Ausflug zur Buddha Statue könnte hier sicher eine eigene Geschichte vertragen… Einen Besuch und ein bisschen (Er-)Leben dort ist die Stadt und deren Menschen auf alle Fälle wert, zum Leben überhaupt wär sie für mich persönlich dann aber doch -nix.
Ach ja – und HK ist unglaublich GROß.
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Und ein paar Bilder gibts auch
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Die Skyline des Hafenviertels.

Und nochmals.

Hong Kong Bayern.

Ski or Die!

AoAC – The Army of Air Conditioneers.

Coffee and Cigarettes. Once and never again.

Spaziergang im Park.

Und wennst des net tuast, daun…!

Des derfst a net!

Und wehe!

China Feldzug.

Könnt aber net schaden…

Die Waffe der Waffen.

Wenn ma da a Stecknadel hätt.

Nudeln auf Vietnamesisch.

Ohne Worte (Ausser Diesen).

Der IFC – International Finance Tower (of commercial potence).

HK Mode.

Nachtaktiv.

Vorm Wohnhaus…

Und wieder mal ein (Beton-) Parkbesuch.

Umweltverschmutzer – Nazi.

I’m walking, down the street…

Commerzbank. Die Bank zum Erfolg.

Funny Games!

Travelmate.

Meine Mitreisende, Judith Stern ausm MMA2004 Semester.

Unscharf – Scharf – Unscharf. I bin mir net so ganz sicher. Aber immer sicherer.
jo nice..
scheint dir zu gefallen.. man darf gespannt sein!
ach das schaut so schön aus, da wird man glatt neidisch, obwohl hier der grade frühling ausbricht
Hey Mann! Gehz dir gut?
Scheint ja recht fetzig zu sein.
Recht org find ich die einbetonierten Bäume in HK.Wie sindn so deine Mitbewohner?
Wieviele Stunden dazu oder weg muß man denn rechnen?
Erzähl man ein bißchen persönlicher!
Means: Schreib auf meine e- mail Adresse
auweh ned nur die deitschn san überoi sondan nu a heiml ah no die wöld is am untergeh!!!
bei dir san wennigstens gscheide temperaturen ned so wie doooooo im schneee lond
da
axl aus da fh